Vergrößerung, Verkleinerung und Straffung der Brust

Viele Frauen erfüllen sich heute den Wunsch nach größeren, volleren Brüsten. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig: Brüste, die von Natur aus nur wenig oder auch unterschiedlich stark entwickelt sind, entsprechen häufig nicht dem eigenen Schönheitsideal.
Die „ideale“ Brustform, welche durch Schauspielerinnen und Fotomodelle vorgeführt wird, ist von Natur aus eher selten anzutreffen.

Brustvergrößerung

Bei manchen Frauen entwickelt sich die Brust nur sehr klein, bei vielen erschlafft die Brust nach der Stillzeit. Beides kann zu einer Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls führen.
In diesem Fall kann die Brust durch ein Implantat an Form und Volumen gewinnen. Die Entscheidung für ein Brustimplantat erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen und ist generell keine Frage des Alters. Das Körperwachstum sollte jedoch abgeschlossen sein.
Durch das Einsetzen von Silikonimplantaten erzielen wir eine vollere und natürliche Brustform. Die Ergebnisse sind dauerhaft und halten je nach persönlicher Veranlagung viele Jahre. Der natürliche Alterungsprozess wird die Form der Brust im Laufe der Zeit wieder verändern. In diesem Fall können Sie durch ein Brustlifting das Aussehen Ihrer Brüste wieder verjüngen.

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Kapselfibrose

Bei einer Kapselfibrose handelt es sich um die Bildung einer harten bindegewebsartigen Kapsel (Narbengewebe), welche das Implantat nach einer Brustvergrößerung umschließt. Diese tritt in den meisten Fällen im ersten Jahr nach der Operation auf, kann jedoch auch nach zehn Jahren noch entstehen. Durch das Einbringen von Fremdkörpern (hier Brustimplantate) bildet der Körper eine Umhüllung und „kapselt“ sie so ab. Diese Kapsel ist in den meisten Fällen eine zarte und elastische Haut, die bei den Patienten keine Probleme bereitet. Dieser Vorgang ist ganz normal und findet bei jeder Patientin statt. In circa drei bis fünf Prozent der Fälle kann diese Kapsel Beschwerden auslösen, da die bindegewebsartige Haut hart und dick wird und sich zusammenzieht.
Bei der Behandlung einer Kapselfibrose tendiert man heute zur operativen Schlitzung (Kapsulotomie) der Kapsel. Bei einer sehr starken Ausprägung hilft meistens nur das Entfernen (Kapsulektomie) der Kapselfibrose zusammen mit einem Austausch der Brustimplantate.
Um die Entwicklung einer neuen Kapselfibrose zu verhindern, werden neuartigere Implantatarten verwendet, die durch ihre aufgeraute Oberflächenstruktur besser in das umliegende Gewebe einwachsen und weniger Fremdkörpersignale an den Körper senden.
Durch eine Implantatverlagerung unter den Brustmuskel und kleinere Brustimplantate ist eine bessere Bedeckung der Brustimplantate gewährleistet. Das erneute Auftreten einer Kapselfibrose kann durch diese Maßnahmen eventuell vermieden werden.

Brustverkleinerung

Bei einigen Frauen entwickelt sich die Brust schon mit jungen Jahren sehr groß, bei anderen bildet sich eine „Stillbrust“ nicht zurück. Für die Betroffenen führt eine große Brust zu sehr unterschiedlich stark empfundenen Beschwerden. Dass große Brüste zu Wirbelsäulenschäden und Verspannungen führen können, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Durch Maßnahmen wie Diäten sind Größe und Gewicht der Brust nur wenig beeinflussbar. Eine Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) kann diese Probleme effizient behandeln.

Bruststraffung

Auch kleine bis mittelgroße Brüste, die sich abgesenkt und in der Form nachgegeben haben, können mit einer Bruststraffung (Mastopexie) behandelt werden. Die Form kann dadurch zum Positiven verändert werden. Die Operationen sind in der Regel altersunabhängig durchführbar. Der Abschluss des Brustwachstums ist jedoch Grundvoraussetzung.

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